Saisongärten 2021 - in die Zukunft gedacht

Engere Pflanzabstände als üblich sorgen dafür, dass der Boden schneller mit einer schützenden Pflanzendecke bedeckt ist, die Wasser- und Bodenerosion, sowie Kohlenstoffabbau verhindert. Dafür werden die Parzellen etwas kleiner bei gleicher Anzahl an Gemüsepflanzen. Um die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig zu erhalten und zu fördern gibt es innerhalb jedes Saisongartens eine „kleine“ jährlich wechselnde Fruchtfolge, die dafür sorgt, dass sich der Boden mit seiner Mikroflora und -fauna erholen kann. Das heißt, da die verschiedenen Gemüsesorten dem Boden unterschiedlich stark Nährstoffe entziehen und von unterschiedlichen Pflanzenkrankheiten befallen werden, wechseln die Standorte der Gemüsesorten jährlich und ein Teil des Gartens wird mit einer Gründüngung bepflanzt. Sie sorgt für Nährstoffe, organische Substanz, vielfältige Durchwurzelung und Nahrung für Insekten. Zwischen den Saisongartenbeetreihen wird mehrjähriges Kleegras angebaut (statt wie bisher nur einjähriges Kleegras), dass den Boden wieder grundlegend regeneriert und aufbaut, mit diesen Kleegrasstreifen wechseln sich die Saisongärten alle paar Jahre ab. Aufgrund der veränderten Bodenbearbeitung können wir die Saison bis Ende Januar des Folgejahres verlängern um Wintergemüse anzubauen. Zwischen den Saisongartenbeeten werden wir langfristig Beerensträucher und verschiedene Obst- und Nutzholzbäume etablieren. Viel Spaß beim Zukunftsgärtnern!

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